Erika Chiappinelli Fremdenführerin

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Die Rechte der Frauen in der neapolitanischen Street Art: von Whatifier bis Cassandra.parla

2023-01-11 13:49

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Die Rechte der Frauen in der neapolitanischen Street Art: von Whatifier bis Cassandra.parla

An den Wänden der Altstadt von Neapel fordern die Stimmen der Street Artists Whatifier und Emanuela Auricchio im Rahmen des Projekts "Cassandra spricht" die Rechte der

An den Mauern der Altstadt von Neapel hallen die Rufe nach den Rechten der Frauen wider.

Whatifiier, über die ich bereits hier gesprochen habe, verwendet für ihre femininen Botschaften als Hintergründe die Frauen aus den Gemälden von Modigliani, Tamara Lempicka, Klimt, Botticelli und anderen Künstlern der Vergangenheit. Die Street Artistin hat ihre Poster nicht nur in Neapel hinterlassen, sondern auch in anderen Städten wie Florenz. Daher hat sie Englisch als Sprache für ihre Botschaften gewählt: Smash the patriarchy (Zerstöre das Patriarchat), My body my choice (Mein Körper, meine Wahl), No means no (Nein heißt nein), Sexism is an issue (Sexismus ist ein Problem)...

Ähnlich im Inhalt, aber unterschiedlich in Form und Zielgruppe ist das Projekt von Cassandra.parla, deren Botschaften auf Neapolitanisch sind. Bella 'mbriana, Song' 'na malafemmina, 'O core se da a chi s''o sape tene' (Das Herz gibt man dem, der es halten kann), L'ammore fa passa' 'o tiempo e 'o tiempo fa passa' l'ammore (Die Liebe lässt die Zeit vergehen und die Zeit lässt die Liebe vergehen) sind einige der Sätze auf den Postern der Street Artistin Emanuela Auricchio.
Cassandra ist ihr Alter Ego, denn Cassandra war in der griechischen Mythologie diejenige, die zwar die Zukunft voraussah, aber im Grunde zum Schweigen verurteilt war, weil ihr niemand zuhörte, niemand ihr glaubte. Eine Figur, der Emanuela mit ihren Street-Art-Werken in den Gassen von Neapel wieder eine Stimme gegeben hat.
Die Frauen werden von ihr selbst gezeichnet, eines ihrer Wandbilder ist Masha Amini gewidmet, dem Mädchen, das von der iranischen Polizei festgenommen wurde, weil sie das Hijab nicht korrekt getragen hatte, und drei Tage später starb, vermutlich infolge einer Misshandlung durch die Ordnungskräfte.
Auf einem anderen Wandbild, in Port'Alba, lässt sie einen weißen Raum, in dem sie den Betrachter einlädt, einen Satz zu schreiben.

Die Poster der beiden Street Artistinnen gesellen sich zu den Botschaften von #lediesis, Ogni donna una Madonna, Mp5 und vielen anderen, die sich bereits in der Vergangenheit für die Rechte der Frauen eingesetzt haben.
 
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Wenn du eine Street-Art-Tour zur Entdeckung der Wandbilder im historischen Zentrum oder in anderen Vierteln von Neapel buchen möchtest, kannst du mich hier kontaktieren.


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